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Frauenquote

Hat  die Kanzlerin oder die Frauenministerin Angst, dass sie ohne  Quote am Ende ihrer politischen Karriere keine lukrative Beschäftigung bei einem Energiekonzern bekommen?
Je lauter die Große Koalition die heute beschlossene Frauenquote für Aufsichtsräte bejubelt, umso deutlicher wird, dass sie für die wirklichen Probleme im Bereich der Gleichberechtigung keine Lösungen hat.


Wann geht es endlich um die gleichberechtigte Anerkennung von Leistung, Kompetenz und Qualität - unabhängig von der Herkunft, vom Geschlecht, vom Familienstand? 
Unternehmen müssen Strategien und Konzepte entwickeln, um ihren Führungsnachwuchs zu qualifizieren und fördern. Bestehende Männernetzwerke werden durch eine Quote allein nicht aufgebrochen. 
Bis Mitte 30 brauchen Angestellte und Arbeitnehmer für Ausbildung und berufliche Etablierung Zeit. In den nächsten 10 Jahren werden die Weichen gestellt für das berufliche Fortkommen.  Genau in diese Lebenszeit fällt für Frauen die Entscheidung für oder gegen Kinder -  rein biologisch begründet. Und bei einer Entscheidung für Kinder muss es von der Wirtschaft als Teil der Gesellschaft akzeptiert und unterstützt werden, wenn eine Frau dann pausieren oder  in Teilzeit arbeiten möchte. Das darf dann aber nicht zum beruflichen Karriereknick führen. Um das zu verhindern, müssen Instrumentarien gefunden werden, die nicht nur karrierebewussten Frauen in Aufsichtsräten hilft, sondern den Frauen auf allen beruflichen Ebenen hilft.
Unternehmen müssen Anreize erhalten, Frauen in der Familienphase weiter zu qualifizieren ohne sofort daran zu partizipieren. Sie müssen unterstützt werden, wenn betriebliche Kinderbetreuungseinrichtungen nötig sind oder wenn sie flexible Arbeitsmodelle ausprobieren, sollte nicht mit Mindestlohn und Dokumentationspflichten gedroht werden.
Es gilt typisch weibliche Arbeitsbereiche zu identifizieren, die schlichtweg zu niedrig entlohnt werden und hier mit den Gewerkschaften endlich vernünftige Tarife zu verhandeln, wie zum Beispiel in den Gesundheits- und sozialpädagogischen Berufsfeldern. Es gilt jungen Frauen Mut zu machen, technische Berufe zu ergreifen und sich auch Führungsaufgaben zuzutrauen.
Aber da 13 von 16 Bundesländer von Männern regiert werden und 10 von 15 Ministerposten der Bundesregierung männlich besetzt sind, wird sich auch trotz einer Kanzlerin und einer Verteidigungsministerin nichts ändern. Oder gibt es hier zukünftig auch eine Quote?

 

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